Friday Jul 02, 2010

Aus der Abteilung "poetischer Spam"

Am besten find ich ja: "... dies haben könnte Sie Kosten, es ist Teil unserer Politik zu machen, um sicherzustellen, dass alles nach allen Regeln der Sicherheit im Rahmen dieses Finanzinstitut mit keinerlei Kosten. Wir hoffen auf eine bessere Zusammenarbeit von YOU."

Das gesamte Zitat:

"Dear Customer Value (s)

Dies ist eine Meldung aus der Abteilung Sicherheit von POST-BANK.DE; es ist
unsere Politik, Ihnen mitteilen zu können dass es Internet-Betrüger derzeit
auftretenden unserem Finanzinstitut.

Seit 31. März 2010 ein neues System / Datenbank installiert wurde, um die
fallenden betrügerische Aktivitäten in unserem Bankensektor zu beseitigen,
das neue System heißt "Für Ihre Sicherheit".

Es ist auch unsere Verpflichtung, dass Sie einen einzigen monatlichen
Newsletter mit Tipps, die Sie verwenden, um Opfer des Internet-Betrug zu
vermeiden empfangen kann. Mit diesem System halten wir Sie auf dem
Laufenden / Benachrichtigung über die Aktivitäten des Internet-Betrüger und
auch zum Schutz vor Skimming.

Wir bitten Sie, folgen Sie den untenstehenden Link, um Ihr Konto, indem
einige der erforderlichen Daten in Ihrer finanziellen online / Internet-
Konto, unter unserer Institution, um maximale Konto / Fonds / IP-Schutz "Für
Ihre Sicherheit" gewährleisten zu aktualisieren.

Verwenden Sie den unten stehenden Link
http://posstrauss.co.cc/apps_area/de/login.php

Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, dies haben könnte Sie
Kosten, es ist Teil unserer Politik zu machen, um sicherzustellen, dass alles
nach allen Regeln der Sicherheit im Rahmen dieses Finanzinstitut mit
keinerlei Kosten.

Wir hoffen auf eine bessere Zusammenarbeit von YOU.

Mit freundlichen Grüßen,

Frau Anna Vetter
Security Department
POST-BANK DE
Berlin, Deutschland."

Friday Dec 18, 2009

Mixing two PDFs -- reversing page order, interleaving pages from two files, all using bash and pdftk

Had the following problem: scanned loose two-sided pages with a big scanner who did manage two-sided scanning but got stuck too often, garbling my pages in the process of turning the pages around; so I turned to one-page scanning which obviously left me with two PDFs per scan -- one with the odd-numbered pages, and one with the even-numbered ones in reverse order.

Here's what I did after playing around a little bit. No doubt this can be made into a more robust, better documented, and more versatile script, but a one-liner did for me:

NUMBER=3984; DUMMY=`pdftk Report\ \`echo $NUMBER\`\ \(even\).PDF dump_data output | grep -i NumberOfPages`; PDFPAGECOUNT=${DUMMY:15:3}; pdftk Report\ `echo $NUMBER`\ \(even\).PDF cat end-1 output Report\ `echo $NUMBER`\ \(evenrev\).PDF; pdftk A=Report\ `echo $NUMBER`\ \(odd\).PDF B=Report\ `echo $NUMBER`\ \(evenrev\).PDF cat `for a in \`seq $PDFPAGECOUNT\`; do echo "A$a B$a"; done;` output Report\ `echo $NUMBER`.pdf

This will work for sets of PDFs named "Report 3984 (even).PDF" and "Report 3984 (odd).PDF". For reports with other numbers simply change the NUMBER bash variable.

Basically, what the script does is (1) finding out the number of pages in the two pdf files, assuming them to be the same; (2) reversing the page order in the even-pages PDF so as to get the proper page order; and (3) merging the odd-pages PDF and the reverse-order even-pages PDF using pdftk and a little bash loop that feeds pdftk the proper sequence of pages alternating between the two input PDFs.

Coming to think of it, the second step could also be dropped by elaborating the latter mentioned bash loop so as to give, say, "A1 B7 A2 B6 A3 B5 ..." instead of "A1 A2 B1 B2 A3 B3 ...". But I'll leave this exercise to you.

Amend the script at your leisure.

Saturday Sep 12, 2009

Kommentar zu ZEIT-Artikel "Reguliert das Netz!"

Gestern habe ich einen etwas längeren Kommentar zu einem Artikel in der letzten ZEIT (2009/38) verfasst und dort auch in sechs Teilen online gestellt. Hier noch mal in ganzer Länge:

[Im Artikel] wird gesprochen von "gesellschaftlichen Konsequenzen" die nicht genügend bedacht werden [aha!], von "Kräften" "auf die gegenwärtig weder Bürger noch Staat direkten Einfluss nehmen" [scary!], von der Einschränkung "bürgerlicher Freiheiten" [welche nochmal? dass Arbeitgeber die Internetaktivitäten ihrer Mitarbeiter kontrollieren?], garniert mit der Pointe, dass "nur staatliche Regulierung solche Probleme lösen kann" [natürlich, der Staat, der macht das schon, genau wie damals die öffentlichen X.25-Netzwerk-Monopole, war ja auch eine gute Idee]. Das ist natürlich starker Tobak, und dem Autor kann ich keinen Vorwurf machen, ein komplexes Thema mit journalistischen Mitteln an eine breitere Öffentlichkeit zu vermitteln.

Wirklich durchleuchtet hat der Artikel das Thema -- Netzwerkneutralität -- hingegen nicht, und auch nicht die vielen Piraten in den Kommentaren. Dabei ist schon der Titel so provokant wie es nur eben geht: "Reguliert des Netz!". Der Staat soll sich also der Probleme des Netzes annehmen und diese kraft seiner legislativen Mittel und Wege lösen. Wie soll das konkret aussehen? Das bleibt, abgesehen von einem Verweis auf "Netzneutralität" und Amerika (... du hast es besser ;-) unklar im Text, und im übrigen auch im Wahlprogramm der Piraten. Dort steht nur: "Das Netz muss sich neutral gegenüber den transportierten Inhalten verhalten", S. 23) Die Piraten geben dort auch noch anderen Unsinn zum besten, etwa auf Seite 19: "Die Ausschaltung von Zwischenhändlern ermöglicht es, dass den Künstlern vom Erlös ihrer Werke ein größerer Teil verbleibt und direkter zufließt. Außerdem wird damit das Spektrum der Kulturszene deutlich erweitert." Super, verbietet alle Zwischenhändler im Cyberspache, ach was, warum nicht gleich Handel und Kommerz überhaupt! Aber ich schweife ab.

Der Punkt ist: Netzwerkneutralität klingt zwar gut, ist aber akademischer Unsinn. Weder war das Internet je "neutral" (es gibt kein Ding das wertneutral sein kein, auch wenn manche das für das Internet behaupten; glaubt mir, es stimmt nicht), noch wäre ein solcher Zustand sonderlich erstrebenswert, denn Menschen reagieren nun mal auf wirtschaftliche Anreize, ob es nun die Piraten sind, die gerne ihre Musik kostenlos hören, oder die Netzbetreiber die gerne ihre Mitarbeiter und Aktionäre bezahlen möchten -- so ist die Welt nun mal. Und wäre es wirklich so klug, das Internet so wie es heute ist für immer in Stein meißeln oder in staatliche Monopol-Obhut übergeben? Darüber müssen wir doch eigentlich nicht diskutieren.

Den Staat zum Hüter von "Netzneutralität" machen zu wollen ist also bestenfalls abenteuerlich, schlimmstenfalls katastrophal. Warum sollte der Staat den Internetnutzern (also auch den Botnetzbetreiber, ja?) alle Macht, und sich selbst und den Netzbetreibern keine geben? De Sola Pool hat das schon vor 25 Jahren diskutiert und geschlossen: "Regulation is a last recourse. In a free society, the burden of proof is for the least possible regulation of communication. If possible, treat a communications situation as free for all rather than as subject to property claims and a market. If resource constraints make this impossible, treat the situation as a free market rather than as a common carrier." Ich wüsste nicht, was an dieser Einschätzung heute falsch sein sollte.

Und noch etwas: Es ist bezeichnend, dass die IETF -- das heimliche Parlament derjenigen die das Internet betreiben und technisch weiterentwickeln -- explizit keine Stellung zu moralischen Fragen wie Telefonüberwachung oder eben auch Netzwerkneutralität einnimmt. Ted Hardie hat es kürzlich beim 75. Treffen der IETF in Stockholm wie folgt ausgedrückt: "We made a choice a while back about what our values were. And it wasn't for network neutrality, it was for liberty. We chose to try and design a network that enabled the maximum number of end-to-end flows that enabled people to connect, for communities to form, and to allow all of us not to be mere consumers but actual providers of content onto the network." Die Rechtsphilosophen haben ihre Ansichten, die Techniker die das Internet bauen die ihren. Vielleicht sollte man mehr auf letztere hören denn auf erstere. Dann würde vielleicht auch endlich die wesentlich wichtigere "Tussles in Cyberspace"-Debatte zu ihrem angemessenen Platz in der öffentlichen Wahrnehmung kommen, und nicht die ewig alte Leier von Netzwerkneutralität versus den bösen Netzbetreibern. Es wäre an der Zeit. Wir schreiben das Jahr 2009.

Und, weil es so schön ist, noch eine letzte Sache als Nachtrag. Nach Hayek ist menschengemachtes und kodifizieres Recht eine feine Sache, aber vage und informelle Regeln oft besser, denn meistens gehen bei der Kodifizierung und Durchsetzung die entscheidenden Aspekte einer Regel verloren. Von daher sind die Policy-Prinzipien der FCC aus dem Jahre 2005 vielleicht das beste was dem Internet passieren konnte. Denn ob die FCC das Internet überhaupt regulieren darf, ist ja unklar.

Saturday Aug 01, 2009

Application Layer End-to-End Arguments: From Ends to Means, and Beyond Network Neutrality

This Thursday there was a plenary session at this year's IETF meeting in Stockholm, Sweden on what net neutrality means for the IETF and the IAB. There was a generic summary of what network neutrality is about, but also a very interesting talk by Mark Handley and a couple of interesting responses from the audience. The audio of the whole session is up here.

Anyway, I was thus reminded of an unpublished paper of mine that has been sitting on my hard drive more or less idly for the last eight months. A version that I submitted to a conference at HU Berlin was rejected, because they had no clue what I was on about, and also lamented that it's a bit longish. A version with a couple of corrections from this May titled "Application Layer End-to-End Arguments: From Ends to Means, and Beyond Network Neutrality" is now up at bepress.com. Still not properly published, but available online, at least. And apparently on about very relevant points.

Friday Jun 26, 2009

Cleaning a Lenovo T60 Fan

The other day my T60 fan stopped working. I took the machine apart, following the very useful instructions from the Hardware Maintenance Manual. Turned out a little adhesive label had gotten stuck in the fan. Removed it, bought some new heat thingy paste for the CPU, and put it all back together -- and, voila, it works again.

Just for the record, here's some pictures of the inside and the processor, plus the corpus delicti:

and

Sunday Jun 21, 2009

Vertical and Horizontal End-to-End Arguments

A poster of mine at this week's IEEE ICC in Dresden (workshop on the future of the internet): here

Thursday Apr 16, 2009

Mary Anne Hobbs off the iplayer

BBC radio shows are always on for a week to listen online. There are a couple of nice ones such as Mary Anne Hobbs. Since I am not getting BBC's browser based iplayer to work on my box, I have now resorted to the following bash one-liner: mplayer `curl http://www.bbc.co.uk/iplayer/aod/playlists/g3/wj/j0/0b/RadioBridge_intl_0100_bbc_radio_one.ram`

Simple as that. The beauty of this approach is that it works every week anew, without having to fiddle with new URLs all the time. It also works from outside the UK.

Do accordingly for the other shows (Westwood and what have you), the URLs actually follow some logic, too; but are best grabbed from the BBC Radio website.

Sunday Mar 01, 2009

There is more to slums than meets the eye

A truly interesting article in today's Boston Globe, on the virtues of slums' informal regulation dynamics that in many respects outperform the dull urban life in "developed" cities -- they are pedestrian friendly, are much more community oriented, and sustainable: Learning from Slums. I for one, had never thought about this, much less seen it this way. But, 1 billion people live in such settings, that's a huge number, and hence the timeliness and relevance.

Wednesday Feb 04, 2009

Ubuntu on my T60

I moved from Gentoo over to Ubuntu 8.10 recently. It mostly works fine out of the box. The only thing that is flaky is suspend which I haven't quite figured out how to get working solidly.

Some tweaks though: I largely followed:
this to get some of the non-free stuff such as Google Earth, and this one in order to install a recent Eclipse version (Ganymede, 3.4).

Plus, I installed tuxcards and last not least xminds, a decent mind mapping tool that finally makes freemind redundant for me. Xmind also comes as a plugin to Eclipse which makes productive writing and note taking much more integrated. Nice one.

Thursday Oct 09, 2008

Ist vom Betrug ermudet und der Luge ...

Das ist ja schon fast Poesie, die Spammer werden romantisch!

Quote:

Ist vom Betrug ermudet und der Luge suche ich den ehrlichen und richtigen Mann

Hallo werde ich der schone Fremde, uber unsere Bekanntschaft mich froh sein rufen Marina.
Ich suche seine einzige und eigenartige Halfte. Ich suche nicht einfach den Mann ich ich suche den Freund, des vorliegenden Freundes auf ganzes Leben. Ich das warme, zartliche, zarte Madchen. Mir 27 Jahre.
Es ist ein wenig uber mich: ich liebe, die Gemutlichkeit zu schaffen, mir gefalle wenn zu Hause gut und ruhig, ich in das Ma? das ernste, verantwortliche, richtige Madchen. Au?er dem ich romantisch, empfindlich, verstehend und emotional. Ich verstehe mit dem Humor, auf die Probleme bezogen zu werden und lustig zu sein. Fur mich in der Einsamkeit verliert das Leben den Sinn ich ich verwelke wie das Blumchen. Betreffs der Einfachheit kann, dass ich offen wie das Buch sagen. Mich mu? man nur lesen. Wenn es Ihnen interessant ist, uber mich jenes dann zu erfahren schreiben Sie!
Ich warte mit der riesigen Ungeduld auf die Antwort.

Thursday Aug 14, 2008

Free software and economic value

It's been all over the blogs, the Judge White opinion in Jacobsen vs. Katzer, overturning the lower court ruling that hass followed the defendant's argument that there was no copyright violation, just mere contract violation with virtually no damages, since the plaintiff suffered no economic harm. This is good and sane news. A quote I liked very much on this subject at page 8 of the opinion:

"Traditionally, copyright owners sold their copyrighted material in exchange for money. The lack of money changing hands in open source licensing should not be presumed to mean that there is no economic consideration, however. There are substantial benefits, including economic benefits, to the creation and distribution of copyrighted works under public licenses that range far beyond traditional license royalties."

Tuesday Jul 15, 2008

OpenOffice on speed

I have always hated the slow start algorithm of openoffice. By coincidence, though, I have finally stumbled across a blog entry describing how to speed it up by changing some of the option avaiable in openoffice.

Monday Jul 14, 2008

New heise4rss filter script

I've rewritten the heise4rss script, as it stopped working once more due to changes in their markup. Now it uses their rudimentary rss feed, goes through it it fetches the content of any item not yet fetched previously. Works fine, and should be more stable for now.

Tuesday Jul 08, 2008

Bildschirmhintergrund

Hier: feine Bildschirmhintergrundbilder.

Wednesday Jul 02, 2008

Chicago Style auf Deutsch

Für alle, die dass Chicago Manual of Style mögen, hier die bibtex style files für entsprechende Anwendung auf deutsche Texte. Also und statt and, Hrsg. statt Ed., keine Kommata vor den unds, etc.

Big up Frank Pallas and me for bringing Chicago style to Germany, then ;-)